Archiv der Kategorie 'Buch:MakingSexRevisited'

Rezension von „Making Sex Revisited“ in L.Mag, Krisis und auf genderqueer.de

Katrin Kämpf hat in der aktuellen L.Mag – Das Magazin für Lesben (Juli/August 2010) „Making Sex Revisited“ rezensiert. Mit freundlicher Einwilligung der Redaktion ist die Rezension hier als Volltext online; zur Homepage und dem aktuellen Heft der L.Mag gelangst Du hier.

Eine weitere Rezension erschien in Krisis – Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft. Dort besprach Julian Bierwirth das Buch. --> direkt zur Rezension / zur Zeitschrift

Auf genderqueer erschien am 2.7.2010 eine Rezension, die hier nachlesbar ist.

Eine Übersicht aller mir bekannten bislang erschienenen Rezensionen (jeweils auch im Volltext) findet sich: hier. Schick mir gerne auch einen Hinweis auf Deine!

Die 8. Linken Buchtage: 24. bis 27. Juni, Berlin – mit dabei u.a. „Making Sex Revisited – Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“

Am Wochenende vom 25. bis zum 27. Juni finden die 8. Linken Buchtage Berlin statt. Wie in den vergangenen Jahren suchen linke AutorInnen und VerlegerInnen im Mehring­hof in Kreuzberg den Kontakt zum politisch interessierten Publikum und gestalten mit Euch und uns drei Tage mit Lesungen, Diskussionen und Informationsveranstaltungen.

Auftakt ist am 24. Juni. Mit dabei u.a. „Making Sex Revisited – Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen und alle Informationen finden sich auf der Homepage der Linken Buchtage!

Zweite Auflage von „Making Sex Revisited“

Da es zwischenzeitlich zu Lieferproblemen bei dem Buch Making Sex Revisited gekommen ist, sich Auslieferungen verzögern bzw. das Buch in zahlreichen Buchhandlungen nur noch vorbestellbar ist, freue ich mich, hier die schöne Mitteilung verbreiten zu können, dass der Verlag eine zweite Auflage bzw. weitere Nachauflage in Druck gegeben hat, die Ende Juni erscheinen wird. Lieben Dank für Euer reges Interesse!! ;-)

Neue Rezensionen von „Making Sex Revisited“ – und was hat das mit ‚Dir‘ zu tun?

Handelt es sich um ‚postmoderne Beliebigkeit‘, wie Heike Friauf in der Jungen Welt urteilt, oder um fundierte an Primärtexten orientierte Arbeit, wie Florian Mildenberger in der Gigi meint und Steffi Grundmann bloggt? Geht es um Geschlecht oder um Lesben und Schwule? Und was hat das alles eigentlich mit ‚Dir‘ und ‚Mir‘ zu tun?

Herzlichen Dank an die RezensentInnen!!! Hier findest Du alle Rezensionen als Volltext verlinkt. Aber Deine eigene Meinung ist gefragt – also schreib mir gerne Deine Anmerkungen & Kommentare, hier im Blog oder an (voss_heinz(etttt)yahoo.de).

Liebe Grüße an Euch alle!
Heinzi

Geschlecht: alles biologisch? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter

Hier nun ein kurzer einführender Text in das Buch „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“. Er ist in der Zeitschrift Analyse & Kritik (Nr. 547) erschienen – und ich danke herzlich für das Einverständnis zur Online-Veröffentlichung!

Alles bio? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter

Was für „gesellschaftliches Geschlecht“ (gender) verbreitete Annahme ist – nämlich, dass es gesellschaftlich hergestellt ist –, ist für „biologisches Geschlecht“ (sex) hoch umstritten. So erntete Judith Butlers bereits 1990 erschienenes Buch „Gender trouble“ breite Kritik. Nach Butler werden auch körperliche Merkmale erst durch eine gesellschaftliche Brille gelesen. Auch deren Beschreibungen unterlägen gesellschaftlichen Deutungen, die die Wahrnehmungen prägen würden. Das, was an körperlichen Merkmalen benannt wird, wie es benannt wird und wie es mit weiteren Deutungen belegt wird, sei bereits gesellschaftlich beschränkt und beschränke sich daran anschließende Deutungsmöglichkeiten. (mehr…)

Rezensionen und Besprechungen von „Making Sex Revisited“

Florian Mildenberger in Gigi – Zeitschrift für sexuelle Emanzipation (Heft 66): Homepage der Zeitschrift / direkt zur Rezension (pdf-Dokument, 2,2 mb)

Besprechung bei femorantipole.blogsport.de. Dort heißt es u.a.: „die arbeit zeigt, dass bereits die vorannahmen zu gegenwärtigen biologischen untersuchungen, etwa von genen und genprodukten, vom binären geschlechterbild geprägt sind und so die variabilität und komplexität von ‚geschlechtsentwicklung‘ nicht in den blick nehmen können. […] voß plädiert für eine offenere biologie und spricht sich für die anerkennung von geschlecht als variantenreiche kategorie aus. sie_er verurteilt die medizin für an säuglingen mit vermeitlich ‚uneindeutigem‘ geschlecht vorgenommene operationen und schließt mit den worten: „Wenn Du und Ich […] stärker Eigenschaften, Bedürfnisse und Merkmale konkret benennen, die Dir und Mir wichtig sind, auf die sich Dein und Mein Begehren richten, dann sind wir schon dabei, über Dich und Mich, über Uns, über Menschen zu sprechen – und nicht über Geschlecht.“ (S. 326)“

Steffi Grundmann besprach das Buch auf dem Blog Grundmast / direkt zur Rezension

Heike Friauf rezensierte in Junge Welt. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion hier die Rezension als Volltext (jpg-Datei).

Bettina Enzenhofer rezensierte für die Juni-Ausgabe des feministischen Monatsmagazins an.schläge. Die vollständige Rezension findet sich mit freundlicher Genehmigung hier (1,7 mb).

Katrin Kämpf besprach „Making Sex Revisited“ für die Juli/August-Ausgabe der L.Mag. Mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion findet Ihr die Rezension hier als Volltext online.

Julian Bierwirth rezensierte „Making Sex Revisited“ für die Zeitschrift Krisis. Die vollständige Rezension findet sich hier.

Auf genderqueer erschien am 2.7.2010 eine Rezension, die hier nachlesbar ist.

Anja Gregor besprach das Buch für Maedchenblog – und dort besteht auch viel und gute Möglichkeit zur Diskussion. Direkt zur Rezension: hier.

Rolf Löchel rezensierte „Making Sex Revisited“ bei www.literaturkritik.de. Direkt zur Rezension geht es: hier

Johannes Ungelenk rezensierte für die „Rosigen Zeiten“ und macht dort Vorschläge auch zum Weiterdenken! Die Rezension findet sich bei „Rosige Zeiten“ (als pdf) und auch schon hier (als html).

Uwe Hossfeld besprach das Buch in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (58. Jg., Heft 9/2010, S.746/747) und folgerte u.a.: „Die kompakte Studie kann sowohl wissenschaftlichen Laien wie auch Natur- und Geisteswissenschaftlern gleichsam empfohlen werden.“ Die Zeitschrift kann bestellt werden, auch als Einzelheft: hier.

Tina Pruschmann rezensierte beim „Netzwerk der Autoren“, suite101. Die Besprechung findet sich: hier

Caroline Günther besprach „Making Sex Revisited“ in Freiburger Geschlechterstudien (Heft 24/2010, S.353-356, hier online).

Verena Schuh rezensierte für Gender – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Die Rezension, erschienen in der Ausgabe 3/2010, S.157-159, ist hier online.

Merve Winter rezensierte das Buch für die Literaturbeilage der Phase 2 (Nr. 38, 2010, S.2-3 der Literaturbeilage). Hier ist die Rezension (im zweiten teil der Doppelrezension) online.

Michel Reiter besprach auf Postgender vier aktuelle Dissertationen und prüfte sie auf ihr Potenzial zum Beenden der derzeit noch immer in der Bundesrepublik Deutschland praktizierten geschlechtszuweisenden Operationen und Hormonen bei Säuglingen und Kleinkindern uneindeutigen Geschlechts. Darunter ist auch „Making Sex Revisited“ und die gesamte Rezension ist hier nachlesbar (pdf-Datei, 6MB).

Stefan Micheler rezensierte „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“ in der Invertito – Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten (Heft neu im Buchhandel: Nr.12, S.163-166).

Ferdinand Knauß rezensierte das Buch auf seinem Blog „Geschlechtsverwirrung“. Die vollständige Rezension findet sich hier.

Auch in der Zeitschrift „Impulse“, der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V., Heft 67, mit dem Schwerpunkt „›Sex und mehr …‹ Sexualität und Gesundheit“ ist eine kurze Besprechung erschienen. Hier als pdf-Dokument (S.26).

Kerstin Bischl rezensierte „Making Sex Revisited“ auf H-Soz-u-Kult, Fachforum und moderierte Informations- und Kommunikationsplattform für Historikerinnen und Historiker. Die Rezension findet sich hier.

Deutschlandradio Kultur bewertete „Making Sex Revisited“ in einem Interview am 18. Januar 2012 wie folgt: „[Heinz-Jürgen Voß] hat mit einer sexualwissenschaftlichen Arbeit promoviert […] und diese Dissertation hat ziemlich Furore gemacht, nicht nur unter Fachkollegen, weil […] darin die traditionelle Zuweisung des Geschlechts in männlich – weiblich [abgelehnt wird].“ Das vollständige Interview findet sich hier (mp3-Datei, 5Mb).

Ingeborg Breuer würdigte „Making Sex Revisited“ bei Deutschlandfunk Studiozeit (26.1.2012) wie folgt: „Die amerikanische Philosophin Judith Butler erregte schon vor Jahren Aufmerksamkeit mit ihrer These, dass ‚Mann‘ und ‚Frau‘ ausschließlich soziale Kategorien seien, durch die den Körpern erst ein biologisches Geschlecht eingeschrieben werde. […] Heinz-Jürgen Voss überbietet diese Position noch einmal, indem er in seiner Dissertation, so wörtlich, eine „Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“ versuchte: ‚Es geht darum aufzuzeigen, dass es das typisch Männliche und das typisch Weibliche nicht gibt und dass schon, wenn wir uns organische Strukturen ansehen, [wir] immer auf eine Individualität dieser Ausformungen [stoßen]‘, [so Voss].“ Die vollständige Reportage findet sich hier (mp3-Datei).

Rüdiger Lautmann rezensierte „Making Sex Revisited“ zusammen mit „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ für die Zeitschrift für Sexualforschung. Zur Besprechung.

Die Übersicht wird hier weitergeführt.

Buch: „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“

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Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt – ein Postulat queer-feministischer Theorien –, kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen.
Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und in die gesellschaftlichen Geschlechterordnungen eingeordnet. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar – statt nur zwei oder drei.

Heinz-Jürgen Voß (Dipl.-Biol., Dr. phil.) lehrt zu Geschlecht und Biologie an verschiedenen Universitäten. Seine Forschungsschwerpunkte sind biologische Geschlechtertheorien, Queer Theory und Queer Politics.

Mehr Informationen zum Buch, eine Leseprobe etc. finden sich beim Verlag

Rezensionen finden sich hier