Archiv der Kategorie 'Buch:Geschlecht'

Bettina Enzenhofer zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Bettina Enzenhofer urteilt in ihrer Rezension „Emanzipatorische Biologiekritik“ im feministischen Monatsmagazin „an.schläge“: „Wer bislang noch nichts von Heinz-Jürgen Voß gelesen hat, sollte dies nun unbedingt nachholen – uneingeschränkt empfohlen sei sein neuestes Buch „Geschlecht. Wider die Natürlichkeit“. Waren schon seine Dissertation („Making Sex Revisited“, siehe an.schläge 06/2010) und etliche seiner Artikel (z.B. über die Komplexität von Geschlecht, über Intersexualität etc.) wegweisend, so destilliert Voß seine Erkenntnisse nun nochmals: Noch verständlicher geschrieben, noch mehr Einbettung in gesellschaftskritische Ansätze (z.B. von Karl Marx, Simone de Beauvoir) und durch einige „Exkurse“ noch nachvollziehbarer. Das Buch wurde unlängst sogar vom Bildungsserver Hessen als Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II empfohlen.“ (an.schläge – das feministische Monatsmagazin, Juli/August 2011, S.38, www.anschlaege.at)

Hier findet sich die komplette Rezension als pdf-Datei (Herzlichen Dank für das Einverständnis an Autor_in und Redaktion!)

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier.

Besprechung von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in den „aep informationen“

Monika Jarosch rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in den „aep informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ und schreibt u.a.: „Das Buch ist hochinteressant und es macht Freude, einem Naturwissenschaftler in seinen Beweisführungen wider die Natürlichkeit des Geschlechts zu folgen.“

Das aktuelle Heft der „aep informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ kann hier bestellt werden.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier.

Uschi Siemens rezensiert „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in „Wir Frauen – das feministische Blatt“

Unter dem Titel „Eins, zwei … viele Geschlechter? Die Berührung eines Tabus“ hat Uschi Siemens in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Wir Frauen – das feministische Blatt“ eine Rezension von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ veröffentlicht. Siemens diskutiert die Schrift differenziert, möchte nicht darin folgen, dass das „biologische Geschlecht […] gesellschaftlich produziert und nicht natürlich ist.“ Vielmehr erkennt sie „ein doppeltes Verhältnis […]: einerseits ein natürliches, andererseits ein gesellschaftliches.“

Diese Frage ist in der Tat ein Knackpunkt für die weitere feministische und queer-feministische Diskussion: Aus meiner Perspektive – und in „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ wird dies dargelegt – sollte man sich nicht allzu schnell in einen vermeintlich „natürlichen Rest“ flüchten, der vorgegeben und unabänderlich wäre, sondern tatsächlich die gesamte Reichweite von Entwicklungsbetrachtungen ausloten.

Siemens beschließt die Rezension mit Betrachtungen zu „Gesellschaftskritik und Geschlechterkritik“: „Voß konstatiert in seinem Buch, dass sozialer Fortschritt verbunden ist mit Veränderungen im Produktionsprozess und mit sozialen und politischen Kämpfen der Arbeiter- und Frauenbewegung. Leider lässt er die Frage unbeantwortet, wo er im heutigen Produktionsprozess die Veränderungen sieht, die zu mehr Freiheit und zur Anerkennung von Geschlechterdifferenzen führen könnten. Aber er zeigt immerhin, dass die Befreiung von patriarchaler Unterdrückung nur zusammengeht mit der Befreiung von kapitalistischer Unterdrückung. Und dass diese Befreiung ein Akt der Menschen selbst sein muss.“

Das aktuelle und interessante Heft von „Wir Frauen – das feministische Blatt“ kann man direkt auf der Homepage bestellen: http://www.wirfrauen.de/ . Die vollständige Rezension findet sich dort auf S.10/11.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier.

Für die Diskussion in der Sekundarstufe II – der Bildungsserver Hessen zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Auf dem Bildungsserver Hessen :: Unterrichtsmaterial :: Online-Lernarchiv wird „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ für Diskussionen im Unterricht der Sekundarstufe II empfohlen. Dort heißt es u.a.: „Voß bestreitet, dass biologische Geschlechgtertrennung vorgegeben sei. Dies ist der Ansatzpunkt für Diskussionen in der Sekundarstufe II in Philosophie-, aber auch in Politik- und Biologiekursen. Das Buch breitet eine große Fülle von Informationen aus und bietet sich für fortgeschrittene SchülerInnen und Lehrkräfte als Quelle und Hintergrundmaterial am ehesten für arbeitsteilige Arbeit (z.B. zu verschiedenen theoretischen Ansätzen, zur Auseinandersetzung aus biologischer Perspektive …)“ Die vollständige Besprechung findet sich hier.

Eine Übersicht der bisher erschienen Rezensionen findet sich hier.

„…zur Sicherheit das schwarz-pinke Büchlein in die Hosentasche stecken…“ Rezension von „Geschlecht“ bei ladyfestgreifswald.blogsport

Gern möchte ich Euch auf eine weitere Rezension zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ aufmerksam machen, erschienen auf ladyfestgreifswald.blogsport.de.

In der längeren Besprechung folgert die_ Rezensent_in u.a.: „Voß fordert zum Schluss sich selbst und alle anderen auf, an die Utopie einer gerechten Gesellschaft zu glauben, und dafür in diesem Moment tätig zu werden. Das tut gut nach einem Exkurs durch die entwicklungsreichen Jahrhunderte der Gesellschaftskritik, Biologie und Genetik. Das rüttelt wach, holt uns in die Realität und bringt zum Überdenken des eigenen Tuns. Mensch kann ja zur Sicherheit das schwarz-pinke Büchlein in die Hosentasche stecken, um für Diskussionen aller Art („Aber Frauen haben doch nun mal nicht so viele Muskeln wie Männer!“, „Aber es sind schon immer Männer jagen gegangen und Frauen haben Kinder bekommen“, „Aber es gibt nun mal bestimmte Gene, die für die Ausbildung eines bestimmten Geschlechtes zuständig sind.“…) mit Argumenten und weitreichender Sicht ausgerüstet zu sein.“ Die gesamte Rezension findet sich hier.

Und hier findet sich eine Übersicht über alle bislang erschienenen Rezensionen.

Die neue, wunderbare „Hugs and Kisses“ ist da …mit dabei: eine Rezension von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Die wunderschöne aktuelle „Hugs and Kisses“ (Nr. 7, April 2011) ist da! Ihre Artikel sind dabei auch diesmal locker geschrieben und gut recherchiert – und sie ist wieder reich bebildert und hält ein nettes Gimmick bereit… Erhältlich ist sie in verschiedenen Buchhandlungen und im Eigenvertrieb bei „Hugs and Kisses“ ;-)

Darin auch eine knackige Besprechung von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“. Didine van der Platenvlotbrug hebt dabei zunächst die Reihe theorie.org als gute Einführungsreihe hervor: „Die Buchserie theorie.org ist eine kleine, aber feine Reihe handlicher Abhandlungen zu diversen Themen aus linker Sicht.“ Zu dem Band Geschlecht schließt sie an: „Dieses Büchlein ist vieles in einem: Es dient als schnelle Theorie-Übersicht zu Butler und Co, bringt einige spannende Gedanken zu biologischen Thesen oder Nicht-Thesen und stellt aktuelle Diskursströme dar – eine ganze Menge für so ein kleines Buch. Das Schöne: Es bleibt sehr lesbar und bietet für wissenschaftlich Interessierte einen tollen Einstieg!“ Und hier die ganze Rezension (Lieben Dank an die Redaktion für das Einverständnis!).

Eine Übersicht der bisher erschienen Rezensionen findet sich hier.

Rezension von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ auf Mädchenblog

Anja Gregor rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ auf Mädchenblog und schlussfolgert u.a.: „Zum einen ein toller Einstieg für die Auseinandersetzung mit dem biologisch-medizinischen Diskurs, der in der Diskussion um die Kritik der Heteronormativität immer wichtiger werden wird […]. Zum anderen auch eine gelungene integrierende Arbeit: Die Intersektionalität verschiedener Unterdrückungsmechanismen wird im Buch immer wieder hervorgehoben, die Lebensumstände in ihrer Gesamtheit und ihrem Zusammenspiel als verantwortlich für die gesellschaftliche Stellung einer Person hervorgehoben. […] ein empfehlenswertes Bändchen der theorie-org-Reihe, über das es sich zu unterhalten gilt!“
Die vollständige Rezension findet sich hier.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier. Sie sind meist im Volltext zugänglich.

„Kampfansage“: Rezensionen von „Geschlecht“ in „L.MAG“ und „Unsere Zeit“ …und ein ebenfalls lesenswerter Beitrag zu den Guttenberg-Plagiaten

Zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ gibt es schönes Neues:

„Unsere Zeit – Zeitung der DKP“ druckte in der Ausgabe vom 18. Februar 2011 (S.13) die Rezension von Salih Alexander Wolter: Weder Gott noch Gen. Heinz-Jürgen Voß´ „Geschlecht – Wider die Natürlichkeit“. Hier online nachzulesen.

In der März/April-Ausgabe von „L.MAG – Das Magazin für Lesben“ (S.89) rezensierte Katrin Kämpf das Buch. In ihrer Buchbesprechung heißt es u.a.: „Eine lesenswerte und sehr zugängliche Kampfansage an die Zweigeschlechterordnung.“ Mit freundlicher Einwilligung der L.MAG ist die Rezension hier im Volltext zu finden.

Und Tina Pruschmann zog das Buch heran, um sich mit Guttenbergs Plagiaten auseinanderzusetzen. In „Affäre Guttenberg – was ist eigentlich ein Plagiat?“ (erschienen bei suite101.de) erklärt Pruschmann was ein Plagiat ist und verdeutlicht, mit Bezug zu dem Buch „Geschlecht“, wie richtig zitiert wird. Sehr lesenswert!

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier. Sie sind meist im Volltext zugänglich.

In „red & queer“ ist nun schon die erste Rezension von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ erschienen!

Salih Alexander Wolter schreibt in seiner Rezension mit dem Titel Weder Gott noch Gen. Heinz-Jürgen Voß´ „Geschlecht – Wider die Natürlichkeit“, erschienen in „red & queer“ (Nr. 19, S.6/7), u.a.: „Dagegen belegt Voß durch ebenso sorgfältige wie umfangreiche Quellenarbeit, dass Laqueurs These historisch unhaltbar ist, und diskutiert zugleich den aktuellen Forschungsstand aus Systembiologie und Epigenetik, nach dem sowohl eine Vielzahl von Geschlechtern denkbar ist als auch – dass es „Geschlecht“ letztlich gar nicht gibt. Die damit eröffnete Möglichkeit, „eine gesellschaftliche Utopie von Geschlecht zu entwickeln“, verführt Voß aber nicht dazu, im bei bürgerlichen Jung-Intellektuellen so beliebten „Gender-Diskurs“ einen Ersatz für den notwenigen Kampf um eine gerechte Gesellschaftsordnung zu sehen – weiß er doch, dass der gemachte Geschlechtsunterschied, etwa bei der hierzulande besonders krass ungleichen Entlohnung von Männern und Frauen, nur allzu real ist.“ Die vollständige Buchbesprechung und das gesamte Heft der red & queer gibt es hier als pdf-Datei zum Download / Als html-Datei ist die Rezension online bei „Leipziger Kritiken“.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier. Sie sind meist im Volltext zugänglich.

Übersicht über die Rezensionen zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Salih Alexander Wolter rezensierte für „red & queer“ (Nr. 19, S.6/7). Die Rezension ist als pdf-Dokument hier, bei „red & queer“, online, als html-Datei hier, bei „Leipziger Kritiken“ und bei „Unsere Zeit – Zeitung der DKP“.

Katrin Kämpf besprach „Geschlecht“ in der März/April-Ausgabe der „L.MAG – Das Magazin für Lesben“ (S.89). Mit freundlicher Einwilligung der L.MAG ist die Rezension hier im Volltext zu finden.

Anja Gregor rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ auf Mädchenblog. Die vollständige Rezension findet sich hier. In leicht geänderter Fassung findet sich die Rezension unter dem Titel „‚Natürlichkeit’ aus feministischer Perspektive“ auf www.kritisch-lesen.de.

Didine van der Platenvlotbrug besprach das Buch in der „Hugs and Kisses“ (Nr. 7, April 2011). Die komplette Rezension findet sich hier (Lieben Dank an die Redaktion für das Einverständnis!)

Auf ladyfestgreifswald.blogsport.de erschien ebenfalls eine längere Besprechung, in der die_ Rezensent_in empfiehlt „…zur Sicherheit das schwarz-pinke Büchlein in die Hosentasche stecken…“. Die Rezension findet ich hier.

Auf dem Bildungsserver Hessen :: Unterrichtsmaterial :: Online-Lernarchiv wird „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ für Diskussionen im Unterricht der Sekundarstufe II empfohlen. Die vollständige Besprechung findet sich hier.

Uschi Siemens besprach „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in „Wir Frauen – das feministische Blatt“, Nr. 2/2011. Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

Monika Jarosch rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in den „aep informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ (2/2011, S.51/52). Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

Bettina Enzenhofer beurteilte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in ihrer Rezension „Emanzipatorische Biologiekritik“ im feministischen Monatsmagazin „an.schläge“ (Juli/August 2011, S.38). Das Heft kann hier bestellt werden; die Rezension ist komplett hier online (vielen Dank an Autor_in und Redaktion für ihr Einverständnis).

Das Stadtmagazin PRINZ Leipzig beurteilt „das aktuelle, Diskussionen aufwirbelnde Taschenbuch ‚Geschlecht – wider die Natürlichkeit‘“ mit vier Sternen, als „sehr gut“. Es „belegt […] die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern“, so PRINZ in der gedruckten Juli-Ausgabe (Juli 2011, S.79).

Straßen aus Zucker empfehlen „Geschlecht wider die Natürlichkeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe, Nr. 6, S.20. Die vollständige Ausgabe der Zeitschrift ist hier als pdf-Datei online.

Das Blog „Emanzipation oder Barbarei“ rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ im Dezember 2011. Die vollständige Besprechung findet sich hier. (Zweitveröffentlichung in „Krisis – Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft“, hier.)

Florian Mildenberger rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ ausführlich für die wissenschaftliche Zeitschrift Würzburger medizinhistorische Mitteilungen (S.429-432). Sie kann u.a. beim Verlag bestellt werden . Hier ein kurzer Auszug aus der Rezension.

Matthias Zaft veröffentlichte eine Besprechung des Buches bei Queer.de – unter dem Titel „Der Mensch ist kein Gabelstapler“… Die Rezension findet sich hier.

Rüdiger Lautmann rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ und „Making Sex Revisited“ zusammen für die Zeitschrift für Sexualforschung. Zur Besprechung.

Zülfkuar Çetin rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in der Zeitschrift „freitext“ (Nr. 20, S.8-9). Er schreibt u.a.: „Hiermit werden die ‚Geschlechter‘ nicht mehr als ‚natürlich‘, angeboren, vorgegeben, unabänderlich und überzeitlich angesehen, sondern als historisch und wirtschaftlich bedingte soziale Konstruktionen, welche die Unterdrückung der Frau oder des Nicht-Männlichen rechtfertigen. […] Das Buch „Geschlecht. Wider die Natürlichkeit“ bietet mit seiner verständlichen Sprache und schlüssigen Struktur eine gute Einführung zur Dekonstruktion des biologischen Geschlechts aus der Sicht eines kritischen Biologen und Sozialwissenschaftlers.“ Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

In der Publikation „Sex(ual) Politics“ der österreichischen HoschschülerInnenschaft wird „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ besprochen. Dort heißt es unter anderem: Heinz-Jürgen Voß‘ „Ausführung beinhaltet dabei durchwegs neue Forschungsarbeit und wirkt trotz des naturwissenschaftlichen Hintergrunds keineswegs trocken. So stellt das Büchlein in Summe ein ausgezeichnetes Einführungswerk dar, das prägnant und verständlich unterschiedliche Diskussionsstränge auf den Punkt bringt und neue Diskussionsansätze geradezu herausfordert.“ Hier lässt sich die Publikation „Sex(ual) Politics“ bestellen.

Stefan Wallaschek rezensierte das Buch auf dem Soziologieblog: „Damit lässt sich Voß‘ Einführungswerk einerseits in die aktuelle (konstruktivistisch-geprägte) Debatte um die Interdependenz von sex und gender einordnen: Keines von beidem ist vorgelagert, sondern beide Kategorien konstruieren sich gegenseitig und unterliegen zudem einem Bedeutungswandel […]. Andererseits ebnet er mit seiner geschlechtssensitiven Analyse der bio-medizinischen Erkenntnisse den Weg für weitere sozialwissenschaftliche Forschung im Bereich der Foucault’schen Bio- und Genpolitik […]. Hilfreich sind in dem Buch nicht nur die Schaubilder, sondern auch die sogenannten „Exkurse“: hervorgehobene Stellen, die entweder über einige Seiten Ausschnitte aus Originaltexten wiedergeben, biografische Inhalte präsentieren oder tiefergehende Kritik an einflussreichen Studien äußern. Zusammen mit kurzen Weiderholungen der bisherigen Aussagen des Buches am Anfang jedes größeren Kapitels wird damit der Textfluss belebt und die Verständlichkeit, vor allem für Einsteiger_innen, erhöht.“ Stefan Wallaschek, Soziologieblog, 23.4.2013, hier im Volltext online.

Die Übersicht wird hier weitergeführt.