Biologie & Homosexualität: Übersicht über erschienene Rezensionen

Susanne Billig hat „Biologie & Homosexualität: Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext“ auf Deutschlandradio Kultur rezensiert. Susanne Billig schreibt unter anderem: „Präzise fühlt der Autor auch den jüngsten biologischen Begründungen auf den Zahn. Weder die Hirnforschung (Region INAH3 im Hypothalamus) noch die molekulare Genetik (das „Schwulen-Gen“ Xq28) vermögen ihn zu überzeugen. Zu vage ist die Datenlage, zu gewollt die Interpretation. Für naiv hält Heinz-Jürgen Voß allerdings auch die Hoffnung der Szene, mit dem Verweis auf die biologische Natürlichkeit homosexuellen Verhaltens die Diskriminierung einzudämmen. […] Heinz-Jürgen Voß ist keiner, der populärwissenschaftlich auf die Pauke haut. Auch sein neues Buch führt er nah an fachwissenschaftlichen Gepflogenheiten. […] und seine spannenden Recherche-Früchte präsentiert der Autor auf schmalen 88 Seiten.“ Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur, 18.3.2013 (vollständig lesen) In der Audio-Version (live im Radio) hebt Susanne Billig zusätzliche Punkte hervor und schließt: „Die ganze Debatte um Sexualität ist so von Befindlichkeiten und Bauchgefühlen überzogen – da macht es natürlich Sinn auch so ein Buch eher ganz solide, eher ganz faktengetreu anzulegen.“ anhören (mp3)

Auf MDR Figaro – Das Kulturradio (Sendung vom 31. Mai 2013) heißt es zum Buch: „Ist Homosexualität angeboren? Gibt es ein ’schwules‘ Gen? Oder gar eine homosexuelle Gehirnregion? Diese Fragen versuchen zahlreiche Studien seit Jahrzehnten zu klären – bislang ohne Erfolg. Dr. Heinz-Jürgen Voß wundert das nicht. In seinem Buch „Biologie & Homosexualität – Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext“ wirft der Biologe einen Blick in die Geschichte und beleuchtet dabei, wie stark Sexualität und Wissenschaft verstrickt sind.“ Die Einordnung des Buches durch Sophia Geß, in Zusammenhang mit einem Interview, lässt sich hier anhören (mp3-Datei).

Markus Chmielorz hat das Buch auf seiner Homepage besprochen und führt unter anderem aus: „Eine weitere Station ist nun der von Heinz-Jürgen Voß vorgelegte kleine Band mit dem Titel “Biologie und Homosexualität” […], der damit eine im besten Sinne emanzipatorische und aufklärerische Tradition fortsetzt.“ Die vollständige Besprechung findet sich hier online.

In der Münster’schen Zeitschrift für Lesben „Lexplosiv“ wurde das Buch besprochen: „Das im handlichen Format erschienene Buch beleuchtet auch für Laien verständlich die Hintergründe der verschiedenen Theorien, erklärt die Zusammenhänge und stellt die immer noch starren gesellschaftlichen Geschlechterkategorien zu Recht in Frage. Und wer sich näher mit dem Thema befassen möchte: am Ende des Buches gibt es eine ausführliche Literaturliste.“ Lexplosiv, Nr. 44, S.17;

Ulrike Kümel rezensierte „Biologie & Homosexualität“ auf Queer.de und schreibt unter anderem: „In seinem Band ‚Biologie & Homosexualität‘ beschäftigt sich Heinz-Jürgen Voß mit der noch immer ergebnislosen Forschung nach der ‚Ursache‘ der gleichgeschlechtlichen Liebe. [… Das Buch] bietet für Wissenschaftler_innen eine gute Arbeitshilfe. Es ist dennoch für interessierte Laien leicht verständlich, weil es gut gegliedert und lesbar geschrieben ist; zudem befindet sich am Ende eine ‚zusammenfassende Darstellung der zentralen Studien zur Biologie männlicher (und weiblicher) Homosexualität‘.“ Queer.de, hier online;

Gundula Hase schreibt in ihrer Buchempfehlung auf Die andere Welt: „Heinz-Jürgen Voß […] stellt heraus, dass Homosexualität historisch ein neues Konstrukt ist – Jahrtausende lang dachten Menschen weder heteronormativ noch zweigeschlechtlich, so dass keine Bedarf an der Erfindung einer homosexuellen Identität bestand. Es ist ein kleines und sehr kompakt geschriebenes Buch.“ Die andere Welt, hier online;

Zoltan Carnowasch schreibt als Rezension bei Amazon unter anderem: „Außergewöhnlich gut wird in diesem schmalen Band das ganze (populär-)wissenschaftliche Geschwafel rund um die Ursachen von Homosexualität hinterfragt, kritisiert und enttarnt.“ Und Gebirgsziege schließt an gleichem Ort an: „Das Büchlein ist zwar klein, gibt aber den aus meiner Sicht bislang fundiertesten Einblick in die biologischen Forschungen zu Homosexualität. Und es zeigt auch immer wieder, wie aus den Forschungsergebnissen medizinische Versuche abgeleitet wurden: Menschen wurden noch in der Bundesrepublik in Zwangssituation dazu genötigt, Eingriffe am Gehirn vornehmen zu lassen!“

Zum Buch (Verlagsseite).

Die Übersicht wird hier weitergeführt.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • Add to favorites
  • MisterWong