Archiv für September 2011

Interview „Sex – alles bio?“ bei diestandard.at — und: 2. Auflage von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Ich möchte hier sehr gern auf das Interview hinweisen, dass Ina Freudenschuss für dieStandard.at geführt hat. Unter der Überschrift „Sex – alles bio?“ leitet Ina Freudenschuss ein:

„Biologe Heinz-Jürgen Voß ist der Ansicht, dass sich die menschlichen Geschlechter jeweils individuell entwickeln. Damit stellt er nichts weniger als die polare Geschlechterordnung in Frage / Die Einteilung von Menschen in männlich und weiblich hat einen Bart. Zwar ist der noch nicht so lang, wie mensch vermuten würde*, aber doch schon so zottelig, dass es Zeit für ein neues Styling wäre.“ Hier gehts zum Interview.

Gleichzeitig möchte ich gern darauf hinweisen, dass nun auch „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in die 2. Auflage geht. Vielen Dank für das Interesse – und die vielen intensiven Diskussionen! Gern weiter so :-)

Die Frau bestimmt das Geschlecht des Kindes.

Zur Diskussion in die Runde gegeben – die Frau bestimmt das Geschlecht des Kindes, nicht etwa der Mann – wie hier nachzulesen ist. (Selbstverständlich ist auch hier der Blick dann auf Komplexität zu lenken…)

;-) Nun in der 3. Auflage, 2011: „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“

„Making Sex Revisited“ ist nun schon in die dritte Auflage gegangen! Das freut mich als Autor_in selbstverstädnlich sehr – und ich freue mich, dass zahlreiche Diskussionen in Gang gekommen sind und produktiv weiterlaufen. Vielen Dank – und uns allen weiterhin beherztes und lustvolles gemeinsames Streiten! LG Heinz / Heinz-Jürgen Voß

Voss_Making_Sex_Revisited

Infos zum Buch: http://transcript-verlag.de/ts1329/ts1329.php

„Straßen aus Zucker“ empfehlen „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

In der aktuellen Ausgabe der „Straßen aus Zucker“ findet sich auch eine „kleine Empfehlung des Buches ‚Geschlecht: Wider die Natürlichkeit‘“ (S.20). Dort heißt es unter anderem: „Voß geht auch als Biolog_in davon aus, dass der Mensch ein gesellschaftliches Wesen ist, und somit das, was als ,natürlich‘ gilt, genauso menschengemacht ist, wie die Gesellschaft in der der Mensch lebt. In seinem Buch zeigt er, wie sich Ansichten in der Gesellschaft über Geschlechter und ihre Rollenbilder gewandelt haben – denn nicht immer wurde von einer Geschlechterdifferenz ausgegangen. Anschaulich und kurzweilig skizziert Voß die Achterbahnfahrt der Geschichte nach: von griechisch-antiken Theorien zu Ein- oder Mehrgeschlechtlichkeit über moderne Geschlechterforschung bis zu den neuesten Ergebnisse und Diskursen in der Medizin und Biologie. Dabei erwarte[t] Dich […] ein nachvollziehbarer Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft, der auf viele Geschlechter und Individualitäten der Körper verweist.“ Die gesamte Ausgabe der „Straßen aus Zucker“ ist hier als pdf-Datei online.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier.