Kerstin Bischl besprach „Making Sex Revisited“ bei H-Soz-u-Kult

Kerstin Bischl (Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin) rezensierte „Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“ auf H-Soz-u-Kult, Fachforum und moderierte Informations- und Kommunikationsplattform für Historikerinnen und Historiker.

Bischl urteilt abschließend u.a.: „Die Auseinandersetzung mit historischen Geschlechtermodellen ist Ausgangspunkt von Voß‘ Buch, und diese führt er trotz einer teilweise etwas sperrigen Einleitung sehr solide, kenntnisreich und reflektiert. Der Reiz des Buches aber liegt in seinem dritten Kapitel. Denn bislang gibt es nur wenig Versuche, zeitgenössische molekular-biologische Erkenntnisse über Geschlecht jenseits sprachphilosophischer Argumente fundiert und kritisch in den Blick zu nehmen.[2] Als Diplom-Biologe und Doktor der Philosophie ist Voß vermutlich auch einer der wenigen, die dies können. Die von ihm vorgebrachten Darstellungen, Argumente und Kritiken scheinen – soweit es von einer Nicht-Biologin und Nicht-Medizinerin beurteilt werden kann – plausibel und es stellt sich die Frage, wie Naturwissenschaftler_innen auf sie reagieren.“

Die vollständige Rezension findet sich hier.

Eine Übersicht über die erschienenen Rezensionen findet sich hier.

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