Archiv für Januar 2011

Simone de Beauvoir – sehr schöner Beitrag zu ihr auf der Homepage von Antje Schrupp

Ich möchte Euch sehr gern auf einen sehr lesenswerten Vortrag zu Simone de Beauvoir auf der Homepage von Antje Schrupp aufmerksam machen. Weil es für dieses Blog hier besonders relevant ist, sei im Folgenden eine kurze Passage zitiert – aber sie wird selbstverständlich dem Beitrag nicht gerecht und so sei dazu eingeladen, ihn vollständig zu lesen!

„… Der eigentliche Kern ihrer [Beauvoirs; Anm. HV] „Entdeckung“ bestand darin, dass diese Tatsache der Frauendiskriminierung einen anderen Grund hat als den, der landläufig dafür angegeben wurde. Denn nicht die Natur oder ein weibliches Wesen oder eine gottgegebene Veranlagung der Frau ist ihrer Analyse zufolge die Ursache für die unterschiedlichen Geschlechterrollen, sondern Beauvoir zeigt, dass die Vorstellungen, die wir uns von „Frausein“ und „Mannsein“ machen, immer kulturell geprägt sind. Das Frausein, entdeckte Beauvoir, hat keinen irgendwie gearteten „Kern“, keine „Natur“, an der man sich orientieren kann oder muss, sondern es ist durch und durch sozial konstruiert: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ – so lautet ja auch der berühmte Schlüsselsatz aus dem „anderen Geschlecht“. …“
>>> Hier findet sich der vollständige Vortrag.

So einfach geht das manchmal zu einem Geschlecht zu kommen: „Da das Ei direkt beim Saurierskelett lag, schlossen die Forscher auf ein Weibchen.“

Durch die heutigen Schlagzeilen geistert das Bild eines Sauriers – klar als „weiblich“ ausgewiesen. Wie die Forschenden zu dieser Einordnung kamen und dann ihre weitreichenden Thesen ableiteten wird beiläufig genannt – „Da das Ei direkt beim Saurierskelett lag, schlossen die Forscher auf ein Weibchen.“ (hier; analog auch bei spiegel.de).

Das verweist aber äußerst spannend auf die Methoden archäologischer Geschlechtsbestimmung: Anders als oft im Populärwissen vorausgesetzt führen eben keine molekularbiologischen Untersuchungen zur Einordnung, sondern Skelette begleitende Gegenstände – hier das Ei, bei Menschen oft Pfeilspitzen, an hand derer dann auf männliches Geschlecht geschlossen wird. Die Einordnung von Pfeilspitze = kriegerisch = Mann ist längst umgestürzt, da mittlerweile auch als möglich erscheint, dass auch Gräbern von Frauen solche Beigaben hinzugefügt wurden. Das hindert aber nicht daran, an anderen Stellen sogleich wieder Kurzschlüsse zu ziehen – und von ganz wenigen Funden (eins, zwei, drei Individuen), die möglicherweise (!) ein und derselben Saurierart zugehören sogleich die eigene Erwartungshaltung zweier Geschlechter abzuleiten. So wird Wissenschaft ruiniert (bzw. so funktioniert Wissenschaft) – und landet man bei Antworten, wie man sie auch beim Orakel von Delphi nicht schlechter erhalten hätte: auch dort hätte man eine Antwort erhalten, die eine aus der jeweiligen gesellschaftlichen Erwartungshaltung entstammt… Warum nicht einfach nüchtern analysieren, vermessen – anstatt gleich in die Schubladen stecken, die wir heute als wichtig betrachten…

Rassismus und die Doppelhelix, zu rassistischen und eugenischen Auffassungen des Nobelpreisträgers James Watson

In der November-Ausgabe 2008 der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ erschien ein interessanter Beitrag von Wulf D. Hund zu rassistischen Positionierungen von James Watson, der zusammen mit Francis Crick und Maurice Wilkins für die Strukturaufklärung der DNA den Nobelpreis erhielt (die für die Strukturaufklärung wichtigen Ergebnisse aus Rosalind Franklins Röntgenstrukturanalysen würdigten die Nobelpreisträger dabei nicht einmal).

War Watson nach rassistischen Äußerungen gegen Menschen mit schwarzer Hautfarbe dazu gewungen, seine Ämter niederzulegen, kamen an anderer Stelle eugenische Äußerungen hinzu, die sich gegen behinderte Menschen richteten und auf eine grundlegende menschenfeindliche Gesinnung Watsons hinweisen. So führte er aus: „[Frage:] Was ist sinnvolles Leben? [Watson:]
Ich nenne ein Leben sinnvoll, von dem man eine Zukunft erwarten kann [Frage:] Ein Leben mit Chancen? [Watson:] Ja, eine Chance darauf, einmal heiraten zu können, einmal als gleichberechtigt akzeptiert zu werden, sobald man einen Raum betritt. Hitler sagte, tötet alle, die diese Chance nicht besitzen. Ich meine, sie sollten gar nicht erst geboren werden.“

Ausführlich zitiert findet sich das Interview bei Bock von Wülfingen, Genetisierung der Zeugung, 2007 S.167; einen Überblick und eine Einordnung von Watson findet sich in dem guten Beitrag von Wulf D. Hund „Ein Traum der Vernunft: Das weiße Eutopia des James Watson“ – mit freundlicher Einwilligung der Blätter-Redaktion hier nachzulesen.

„Sie dominiert, er hütet Kinder“ (Tagesspiegel)

Ein durchaus lesenswerter Artikel zu Geschlechtsrollenverhalten bei unterschiedlichen Tierarten findet sich bei Tagesspiegel.de. Dort heißt es gleich zu Beginn: „Größer, stärker, viel Testosteron – das spielt alles keine Rolle. Bei Tieren sind Geschlechterrollen flexibel. Kann der Mensch davon lernen?“ Im Mittelpunkt des Beitrages stand ein Vortrag von Wolfgang Goymann in der Reihe „Das Geschlecht in der Biologie: Anregungen zu einem Perspektivwechsel“, die an der FU Berlin stattfand (und noch stattfindet). Goymann fügte in seinen Beschreibungen für die Art Mensch ein: „Auf keinen Fall könne die Biologie eine ethische Bewertungsgrundlage für die Gestaltung von Geschlechterrollen liefern, sagt der Ornithologe. ‚Wir sind die Art, die die größte Freiheit bei der Gestaltung ihrer Umwelt hat, deshalb sind wir auch in diesem Punkt maximal flexibel.‘ „ Nicht zuletzt kommt die Sprache auf die Forschungspraxis – auf den Einfluss von Geschlecht bei dieser und die Bevorteilung von Männern: “ ‚Gemischtgeschlechtliche Teams sind deshalb besonders kreativ und erfolgreich.‘ Gutachter von Fachzeitschriften scheinen dagegen den männlichen Forschern mehr zuzutrauen. Im Journal „Behavioral Ecology“ würden viel mehr Arbeiten von Frauen angenommen, seit die Autoren bei der Einreichung ihre Vornamen nicht mehr angeben, berichtet Hofer.“

Den ganzen Artikel gibts hier: Tagesspiegel
Das Programm der Vorlesungsreihe, in der auch Goymann sprach, findet sich hier, FU Berlin – Programm

„Leben in Bewegung“, Rezension von Janina Wellmanns Buch „Die Form des Werdens. Eine Kulturgeschichte der Embryologie, 1760-1830″

Wellmann Die Form des Werdens

Aus der Rezension: „Während Wolf Lepenies für das ausgehende 18. Jahrhundert das „Ende der Naturgeschichte“ konstatierte und herausarbeitete, dass eine Erweiterung naturgeschichtlicher Beschreibungen um die Dimension der Zeit stattgefunden habe, fordert Janina Wellmann in ihrem neuen Buch „Die Form des Werdens“ die Präzisierung dieser These ein. Sie stellt fest: Zum ausgehenden 18. Jahrhundert geriet das Leben aus dem Takt – Takt im Sinne einer Zeitlichkeit und eines steten Gleichklanges. Nicht das Hereinbrechen einer schlichten Zeitlichkeit sei um 1800 das ausschlaggebende Moment und konstituierend unter anderem für die „moderne“ Biologie gewesen – ein Verständnis von Zeitlichkeit habe es auch zuvor gegeben –, neu sei vielmehr die „Vorstellung von Ordnung in einer stetig sich wandelnden Welt“ gewesen.“
Die vollständige Rezension findet sich hier, bei Literaturkritik.de.

In „red & queer“ ist nun schon die erste Rezension von „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ erschienen!

Salih Alexander Wolter schreibt in seiner Rezension mit dem Titel Weder Gott noch Gen. Heinz-Jürgen Voß´ „Geschlecht – Wider die Natürlichkeit“, erschienen in „red & queer“ (Nr. 19, S.6/7), u.a.: „Dagegen belegt Voß durch ebenso sorgfältige wie umfangreiche Quellenarbeit, dass Laqueurs These historisch unhaltbar ist, und diskutiert zugleich den aktuellen Forschungsstand aus Systembiologie und Epigenetik, nach dem sowohl eine Vielzahl von Geschlechtern denkbar ist als auch – dass es „Geschlecht“ letztlich gar nicht gibt. Die damit eröffnete Möglichkeit, „eine gesellschaftliche Utopie von Geschlecht zu entwickeln“, verführt Voß aber nicht dazu, im bei bürgerlichen Jung-Intellektuellen so beliebten „Gender-Diskurs“ einen Ersatz für den notwenigen Kampf um eine gerechte Gesellschaftsordnung zu sehen – weiß er doch, dass der gemachte Geschlechtsunterschied, etwa bei der hierzulande besonders krass ungleichen Entlohnung von Männern und Frauen, nur allzu real ist.“ Die vollständige Buchbesprechung und das gesamte Heft der red & queer gibt es hier als pdf-Datei zum Download / Als html-Datei ist die Rezension online bei „Leipziger Kritiken“.

Eine Übersicht über die bereits erschienenen Rezensionen findet sich hier. Sie sind meist im Volltext zugänglich.

Übersicht über die Rezensionen zu „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

Salih Alexander Wolter rezensierte für „red & queer“ (Nr. 19, S.6/7). Die Rezension ist als pdf-Dokument hier, bei „red & queer“, online, als html-Datei hier, bei „Leipziger Kritiken“ und bei „Unsere Zeit – Zeitung der DKP“.

Katrin Kämpf besprach „Geschlecht“ in der März/April-Ausgabe der „L.MAG – Das Magazin für Lesben“ (S.89). Mit freundlicher Einwilligung der L.MAG ist die Rezension hier im Volltext zu finden.

Anja Gregor rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ auf Mädchenblog. Die vollständige Rezension findet sich hier. In leicht geänderter Fassung findet sich die Rezension unter dem Titel „‚Natürlichkeit’ aus feministischer Perspektive“ auf www.kritisch-lesen.de.

Didine van der Platenvlotbrug besprach das Buch in der „Hugs and Kisses“ (Nr. 7, April 2011). Die komplette Rezension findet sich hier (Lieben Dank an die Redaktion für das Einverständnis!)

Auf ladyfestgreifswald.blogsport.de erschien ebenfalls eine längere Besprechung, in der die_ Rezensent_in empfiehlt „…zur Sicherheit das schwarz-pinke Büchlein in die Hosentasche stecken…“. Die Rezension findet ich hier.

Auf dem Bildungsserver Hessen :: Unterrichtsmaterial :: Online-Lernarchiv wird „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ für Diskussionen im Unterricht der Sekundarstufe II empfohlen. Die vollständige Besprechung findet sich hier.

Uschi Siemens besprach „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in „Wir Frauen – das feministische Blatt“, Nr. 2/2011. Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

Monika Jarosch rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in den „aep informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ (2/2011, S.51/52). Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

Bettina Enzenhofer beurteilte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in ihrer Rezension „Emanzipatorische Biologiekritik“ im feministischen Monatsmagazin „an.schläge“ (Juli/August 2011, S.38). Das Heft kann hier bestellt werden; die Rezension ist komplett hier online (vielen Dank an Autor_in und Redaktion für ihr Einverständnis).

Das Stadtmagazin PRINZ Leipzig beurteilt „das aktuelle, Diskussionen aufwirbelnde Taschenbuch ‚Geschlecht – wider die Natürlichkeit‘“ mit vier Sternen, als „sehr gut“. Es „belegt […] die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern“, so PRINZ in der gedruckten Juli-Ausgabe (Juli 2011, S.79).

Straßen aus Zucker empfehlen „Geschlecht wider die Natürlichkeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe, Nr. 6, S.20. Die vollständige Ausgabe der Zeitschrift ist hier als pdf-Datei online.

Das Blog „Emanzipation oder Barbarei“ rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ im Dezember 2011. Die vollständige Besprechung findet sich hier. (Zweitveröffentlichung in „Krisis – Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft“, hier.)

Florian Mildenberger rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ ausführlich für die wissenschaftliche Zeitschrift Würzburger medizinhistorische Mitteilungen (S.429-432). Sie kann u.a. beim Verlag bestellt werden . Hier ein kurzer Auszug aus der Rezension.

Matthias Zaft veröffentlichte eine Besprechung des Buches bei Queer.de – unter dem Titel „Der Mensch ist kein Gabelstapler“… Die Rezension findet sich hier.

Rüdiger Lautmann rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ und „Making Sex Revisited“ zusammen für die Zeitschrift für Sexualforschung. Zur Besprechung.

Zülfkuar Çetin rezensierte „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ in der Zeitschrift „freitext“ (Nr. 20, S.8-9). Er schreibt u.a.: „Hiermit werden die ‚Geschlechter‘ nicht mehr als ‚natürlich‘, angeboren, vorgegeben, unabänderlich und überzeitlich angesehen, sondern als historisch und wirtschaftlich bedingte soziale Konstruktionen, welche die Unterdrückung der Frau oder des Nicht-Männlichen rechtfertigen. […] Das Buch „Geschlecht. Wider die Natürlichkeit“ bietet mit seiner verständlichen Sprache und schlüssigen Struktur eine gute Einführung zur Dekonstruktion des biologischen Geschlechts aus der Sicht eines kritischen Biologen und Sozialwissenschaftlers.“ Die Zeitschrift kann hier bestellt werden.

In der Publikation „Sex(ual) Politics“ der österreichischen HoschschülerInnenschaft wird „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ besprochen. Dort heißt es unter anderem: Heinz-Jürgen Voß‘ „Ausführung beinhaltet dabei durchwegs neue Forschungsarbeit und wirkt trotz des naturwissenschaftlichen Hintergrunds keineswegs trocken. So stellt das Büchlein in Summe ein ausgezeichnetes Einführungswerk dar, das prägnant und verständlich unterschiedliche Diskussionsstränge auf den Punkt bringt und neue Diskussionsansätze geradezu herausfordert.“ Hier lässt sich die Publikation „Sex(ual) Politics“ bestellen.

Stefan Wallaschek rezensierte das Buch auf dem Soziologieblog: „Damit lässt sich Voß‘ Einführungswerk einerseits in die aktuelle (konstruktivistisch-geprägte) Debatte um die Interdependenz von sex und gender einordnen: Keines von beidem ist vorgelagert, sondern beide Kategorien konstruieren sich gegenseitig und unterliegen zudem einem Bedeutungswandel […]. Andererseits ebnet er mit seiner geschlechtssensitiven Analyse der bio-medizinischen Erkenntnisse den Weg für weitere sozialwissenschaftliche Forschung im Bereich der Foucault’schen Bio- und Genpolitik […]. Hilfreich sind in dem Buch nicht nur die Schaubilder, sondern auch die sogenannten „Exkurse“: hervorgehobene Stellen, die entweder über einige Seiten Ausschnitte aus Originaltexten wiedergeben, biografische Inhalte präsentieren oder tiefergehende Kritik an einflussreichen Studien äußern. Zusammen mit kurzen Weiderholungen der bisherigen Aussagen des Buches am Anfang jedes größeren Kapitels wird damit der Textfluss belebt und die Verständlichkeit, vor allem für Einsteiger_innen, erhöht.“ Stefan Wallaschek, Soziologieblog, 23.4.2013, hier im Volltext online.

Die Übersicht wird hier weitergeführt.

NEUES BUCH in der Reihe theorie.org: „GESCHLECHT: Wider die Natürlichkeit“

Das Buch „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ (ISBN 3-89657-663-1, 180 Seiten, 10 EUR) ist soeben in der feinen Reihe theorie.org des Schmetterling Verlags erschienen. Ich möchte Sie/Euch herzlich zur Lektüre und Diskussion einladen!

Geschlecht: Wider die Natuerlichkeit

In dem Buch wird klar und deutlich herausgestellt, dass Menschen und all ihre (unsere) Wahrnehmung stets schon gesellschaftlich sind. Anknüpfend an Karl Marx und Simone de Beauvoir wird diskutiert, warum uns diese Gesellschaftlichkeit so rasch entgleitet und wir bestrebt sind, Beobachtungen und Merkmale als „natürlich“ – vorgegeben und unabänderlich – zu erklären und sie damit unser Einflussnahme zu entziehen. Es wird deutlich, dass es für ein besseres Verständnis der Gesellschaftlichkeit der Menschen wichtig ist, Kapitalismuskritik und Geschlechtskritik zusammenzudenken. Da bislang selten geschehen, werden historische und aktuelle „biologische Theorien“ – auch sie sind Teil der Gesellschaft! – anschaulich und verständlich in ihrer Vielschichtigkeit diskutiert.

Das Buch ist ab sofort überall im Buchhandel erhältlich! Für ein Rezensionsexemplar wendet Euch/wenden Sie sich bitte an den Verlag oder an mich (voss_heinz[ättt]yahoo.de); auch übrige Diskussionsbeiträge, Anmerkungen und Kritiken sind sehr willkommen! (mehr…)