Wir wollten nie normal werden! – Judith Butler bringt es auf den Punkt und kritisiert Ausschlüsse und Rassismus

Warum wird nur noch gefeiert, dass etwas mehr Rechte für die Homo-Ehe herausspringen, dass sich nun auch langsam die konservativsten Lesben und Schwulen outen und dass Homosexualität zur Begründnung von Kriegen herangezogen werden darf?

Der eigentliche, der transgeniale CSD kritisiert all dieses noch, fordert andere Politik, ökonomische Umverteilungen, ein Ende von Rassismus und Sexismus, und von Kriegen. Vielfältige Lebensweisen sollen möglich sein, statt Ehe zu fordern. Sexistische, rassistische, homophobe Diskriminierungen sollen ein Ende haben.

Die konservative Abspaltung des Berliner CSDs, die am Samstag stattfand, erlebte einen Eklat, als Judith Butler an diese Forderungen erinnerte. Sie lehnte den Zivilcourage-Preis ab, weil sich rassistisch arbeitende Gruppen am konservativen Berliner CSD beteiligen – und rief zum transgenialen CSD auf, der am 26.6. in Berlin stattfindet.

Hier das Video von Judith Butlers Auftritt:

Berichte in den Medien, u.a. hier und hier .

Liebe Grüße
Heinzi

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3 Antworten auf “Wir wollten nie normal werden! – Judith Butler bringt es auf den Punkt und kritisiert Ausschlüsse und Rassismus”


  1. 1 yourenlightenment 22. Juni 2010 um 2:53 Uhr

    Wird dieser Rassismusvorwurf auch mal konkretisiert oder bleibt sie, wie das gesamte Genderracket wieder bei begriffslosem Gerede stehen?

    Mit ihrer Rede von der Islamophobie passt sie ebnfalls gut in dieses Milieu. Wolfgang Benz freut sich.

  2. 2 Administrator 22. Juni 2010 um 16:11 Uhr

    …selbstverständlich gibt es hierzu Material und empfehle ich Dir hierfür u.a. www.gladt.de . Mehr explizit zur Rede von Judith Butler und einigen Positionierungen vgl. hier:
    http://nohomonationalism.blogspot.com/2010/06/judith-butler-lehnt-berlin-csd.html

    Sind damit Deine Fragen geklärt? Und wer ist dieser Wolfgang, auf den Du Dich beziehst?

    LG Heinz

  3. 3 einfach so 24. Juni 2010 um 14:33 Uhr

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