Archiv für Juni 2010

Rezension von „Making Sex Revisited“ in L.Mag, Krisis und auf genderqueer.de

Katrin Kämpf hat in der aktuellen L.Mag – Das Magazin für Lesben (Juli/August 2010) „Making Sex Revisited“ rezensiert. Mit freundlicher Einwilligung der Redaktion ist die Rezension hier als Volltext online; zur Homepage und dem aktuellen Heft der L.Mag gelangst Du hier.

Eine weitere Rezension erschien in Krisis – Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft. Dort besprach Julian Bierwirth das Buch. --> direkt zur Rezension / zur Zeitschrift

Auf genderqueer erschien am 2.7.2010 eine Rezension, die hier nachlesbar ist.

Eine Übersicht aller mir bekannten bislang erschienenen Rezensionen (jeweils auch im Volltext) findet sich: hier. Schick mir gerne auch einen Hinweis auf Deine!

Kein Fußbreit den Rassisten! – Demonstrieren gegen den Parteitag von „pro Deutschland“ am 17. Juli in Berlin

Kein Fußbreit den Rassisten!

Proteste und Weitersagen ist wichtig! Material für Deine Homepage, der Aufruf und weitere Möglichkeiten zum Unterstützen finden sich hier:

Rechtspopulismusstoppen.Blogsport

Linke Buchtage oder rechte Buchtage…

Bei den Linken Buchtagen 2010 blieben offene rassistische Aussagen unwidersprochen. Unverblümt konnte bei der Vorstellung des Buches „Sex, Djihad und Despotie“ des Autors Thomas Maul Hass auf Muslime geäußert werden – die Rede war tatsächlich von Hass, vom Publikum wurde nicht empört widersprochen, ein Kritiker wurde des Saals verwiesen. Von den Veranstalter_innen ist mir bislang keine Stellungnahme bekannt.
Detaillierte Informationen zu den rassistischen Vorkommnissen finden sich hier: http://de.indymedia.org/2010/06/285054.shtml . Auch die Tageszeitung „Neues Deutschland“ berichtete.

Kein Fußbreit den Rassisten! Hier zeigt sich wie tief sich aktuell rassistisches Gedankengut in Gesellschaft einwebt. Erwartet man von Linken Buchtagen selbstverständlich engagiertes Eintreten gegen Hass und Rassismus, scheint dies nicht mehr selbstverständlich zu sein. Eine klare Abgrenzung gegen die rassistischen Aussagen von Seiten der Veranstalter_innen und des Publikums ist notwendig – und ich fordere Euch dazu auf!
Kein Fußbreit den Rassistien! Rassismus entschieden entgegentreten!

Die 8. Linken Buchtage: 24. bis 27. Juni, Berlin – mit dabei u.a. „Making Sex Revisited – Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“

Am Wochenende vom 25. bis zum 27. Juni finden die 8. Linken Buchtage Berlin statt. Wie in den vergangenen Jahren suchen linke AutorInnen und VerlegerInnen im Mehring­hof in Kreuzberg den Kontakt zum politisch interessierten Publikum und gestalten mit Euch und uns drei Tage mit Lesungen, Diskussionen und Informationsveranstaltungen.

Auftakt ist am 24. Juni. Mit dabei u.a. „Making Sex Revisited – Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen und alle Informationen finden sich auf der Homepage der Linken Buchtage!

Wir wollten nie normal werden! – Judith Butler bringt es auf den Punkt und kritisiert Ausschlüsse und Rassismus

Warum wird nur noch gefeiert, dass etwas mehr Rechte für die Homo-Ehe herausspringen, dass sich nun auch langsam die konservativsten Lesben und Schwulen outen und dass Homosexualität zur Begründnung von Kriegen herangezogen werden darf?

Der eigentliche, der transgeniale CSD kritisiert all dieses noch, fordert andere Politik, ökonomische Umverteilungen, ein Ende von Rassismus und Sexismus, und von Kriegen. Vielfältige Lebensweisen sollen möglich sein, statt Ehe zu fordern. Sexistische, rassistische, homophobe Diskriminierungen sollen ein Ende haben.

Die konservative Abspaltung des Berliner CSDs, die am Samstag stattfand, erlebte einen Eklat, als Judith Butler an diese Forderungen erinnerte. Sie lehnte den Zivilcourage-Preis ab, weil sich rassistisch arbeitende Gruppen am konservativen Berliner CSD beteiligen – und rief zum transgenialen CSD auf, der am 26.6. in Berlin stattfindet.

Hier das Video von Judith Butlers Auftritt:

Berichte in den Medien, u.a. hier und hier .

Liebe Grüße
Heinzi

Zweite Auflage von „Making Sex Revisited“

Da es zwischenzeitlich zu Lieferproblemen bei dem Buch Making Sex Revisited gekommen ist, sich Auslieferungen verzögern bzw. das Buch in zahlreichen Buchhandlungen nur noch vorbestellbar ist, freue ich mich, hier die schöne Mitteilung verbreiten zu können, dass der Verlag eine zweite Auflage bzw. weitere Nachauflage in Druck gegeben hat, die Ende Juni erscheinen wird. Lieben Dank für Euer reges Interesse!! ;-)

Neue Rezensionen von „Making Sex Revisited“ – und was hat das mit ‚Dir‘ zu tun?

Handelt es sich um ‚postmoderne Beliebigkeit‘, wie Heike Friauf in der Jungen Welt urteilt, oder um fundierte an Primärtexten orientierte Arbeit, wie Florian Mildenberger in der Gigi meint und Steffi Grundmann bloggt? Geht es um Geschlecht oder um Lesben und Schwule? Und was hat das alles eigentlich mit ‚Dir‘ und ‚Mir‘ zu tun?

Herzlichen Dank an die RezensentInnen!!! Hier findest Du alle Rezensionen als Volltext verlinkt. Aber Deine eigene Meinung ist gefragt – also schreib mir gerne Deine Anmerkungen & Kommentare, hier im Blog oder an (voss_heinz(etttt)yahoo.de).

Liebe Grüße an Euch alle!
Heinzi

Diskussionsimport: „Erbgut in Auflösung“

Vor einiger Zeit erschien in der populären Zeitschrift „Die Zeit“ ein lesenswerter Beitrag zu neueren Theorien in der Genforschung. Auf diesen sei hier verwiesen. Aus dieser Perspektive, die hier populär aufbereitet ist, ergeben sich auch einige Anschlussmöglichkeiten für ein besseres Verständnis von Geschlechtsentwicklung (insbesondere Geschlechtsdetermination).

Erbgut in Auflösung

Das Genom galt als unveränderlicher Bauplan des Menschen, der zu Beginn unseres Lebens festgelegt wird. Von dieser Idee muss sich die Wissenschaft verabschieden. In Wirklichkeit sind unsere Erbanlagen in ständigem Wandel begriffen.“ mehr unter zeit.de